18
Apr
2016

Datenschutz und IT-Recht

Neue Datenschutzprüfung in Bayern – „Internet der Dinge“ im Fokus

Das bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) beteiligt sich an einer international koordinierten Datenschutzprüfung.

Von Kinderspielzeug bis Wearables– Prüfungsgegenstände werden zufällig ausgewählt

Das BayLDA ist weiterhin auf “Prüfungskurs”. Nachdem bekannt wurde, dass das BayLDA mittels eines Fragebogens erneut die Datenschutzorganisation von Unternehmen in Bayern prüft (hierzu: Datenschutzprüfung durch BayLDA ), gibt das BayLDA im Rahmen einer Pressemitteilung vom 13.04.2016 nun bekannt, sich zudem an der internationalen Prüfaktion des Global Privacy Enforcement Networks (GPEN) mit dem Fokus auf das sogenannte „Internet der Dinge“ zu beteiligen.

Nach dem Zufallsprinzip sollen „Geräte aus allen Bereichen des Lebens, u.a. Smart TV’s, Medienkonsolen, Kinderspielzeug und vernetzte Autos“ untersucht werden. Zum Schutz von Gesundheitsdaten erstreckt sich die Prüfung dabei insbesondere auf sogenannte „Wearables“.

Zur Einhaltung des Datenschutzes bei Wearables hatte erst kürzlich die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder diverse Anforderungen formuliert (hierzu: Wearables und Gesundheits-Apps ). Da davon auszugehen ist, dass sich das BayLDA bei der Prüfung insbesondere an den vorgenannten Anforderungen der Datenschutzkonferenz orientiert, sollten betroffene Unternehmen prüfen, ob ihre Geräte die entsprechenden Anforderungen an den Datenschutz erfüllen.

Autor: Dr. Karsten Krupna

Siehe auch:

Datenschutzprüfung durch BayLDA

Wearables und Gesundheits-Apps

» zur Übersicht