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Aktuelles aus den Bereichen
Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung

Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

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+49 (0)40 36805-333

janboris.ingerowski@esche.de

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Persönliche Daten
  • Studium an den Universitäten Hamburg und London; Referendariat am Oberlandesgericht Celle
  • 2006-2008 Wissenschaftlicher Referent der Forschungsstelle Umweltrecht, Universität Hamburg
  • 2010 Promotion zum Dr. jur. mit einer Dissertation zum europäischen Chemikalienrecht (REACH)
  • 2010 Master of Laws (LL.M.), London
  • 2012-2016 Rechtsanwalt bei Esche Schümann Commichau
  • 2017-2019 Rechtsanwalt bei BBG und Partner, Bremen (Tätigkeitsschwerpunkt im Bau- und Vergaberecht)
  • seit 2020 Rechtsanwalt und Associated Partner bei Esche Schümann Commichau, seit 2023 Partner 
  • Kommentierungen zum Vergaberecht (VgV/UVgO), Immissionsschutzrecht (BImSchG) und Chemikalienrecht (REACH)
  • laufende Mitarbeit in verschiedenen Praktiker-Handbüchern des FORUM Verlag, Merching:
    • REACH-Handbuch, 
    • Die Gefahrstoffverordnung,
    • Die neuen Laborrichtlinien,
    • Die neue Arbeitsstättenverordnung, 
    • Praxisratgeber Maschinensicherheit
    • Unterweisung direkt 
  • regelmäßig Vorträge, Seminare und Veröffentlichungen zu bau-, vergabe-, umwelt- und chemikalienrechtlichen Themen
 
Mitgliedschaften
  • Deutsches Vergabenetzwerk (DVNW)
  • Verein für Infrastrukturrecht e.V. (VIR)
  • Berater-Netzwerk “REACH”
  • Expertenverbund “REACH-net.com”
  • Environmental Law Network International e. V. (ELNI)
  • European Environmental Law Forum (EELF)
01
April
2022

Vergaberecht

Erlass des Bundes-Bauministeriums über „Lieferengpässe und Preissteigerungen wichtiger Baumaterialien als Folge des Ukraine-Kriegs“

Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

Nicht zuletzt aufgrund der Kriegsereignisse in der Ukraine und der in der Folge verhängten weltweiten Sanktionen gegen Russland sind die Preise vieler Baumaterialien zum Teil stark angestiegen. Um den Auswirkungen für laufende und kommende Baumaßnahmen des Bundes zu begegnen, hat das Bundesministerium für Wohnen Stadtentwicklung und Bauwesen mit Erlass vom 25.03.2022 für spezifische Produktgruppen Sonderregelungen in Kraft gesetzt. Diese gelten vorläufig bis zum 30.06.2022.

10
Mai
2021

Arbeitsrecht , Öffentliches Wirtschaftsrecht

Impfungen im Betrieb – Was haben Unternehmen zu tun?

Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M., Greta Groffy

Anfang Juni sollen nun Arbeitgeber endlich damit beginnen können, durch die Betriebsärzte Impfungen im Betrieb anzubieten. Gleichzeitig starten nun in den Bundesländern die Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität gemäß der Coronavirus-Impfverordnung („Prio-Gruppe 3“). Zur Prio-Gruppe 3 gehören neben Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, sowie solchen mit gewissen Krankheiten auch Personen, die in besonders relevanter Position in einem Unternehmen der sog. „Kritischen Infrastruktur“ beschäftigt sind. Unternehmen und Arbeitgeber sind deshalb jetzt dringend gehalten zu prüfen, ob ihre Arbeitnehmer ggf. priorisiert geimpft werden können und welche Rechtsfragen bei den Impfungen durch die Betriebsärzte zu beachten sind.

04
Juni
2020

Vergaberecht

Neue Berichtspflichten für öffentliche Auftraggeber

Dr. Martin Dieckmann, LL.M., Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

Öffentliche Auftraggeber unterliegen voraussichtlich ab dem 1. Oktober 2020 neuen und umfassenden Berichtspflichten gegenüber dem Statistischen Bundesamt (Destatis). Dabei variiert der Umfang der Berichtspflichten nach Art der Vergabe und des Auftraggebers, weshalb öffentliche Auftraggeber den Umfang ihrer jeweiligen Berichtspflichten genau zu prüfen haben. Sie sind auch gut beraten, bereits jetzt die Voraussetzungen für die Erfüllung der Statistikpflichten zu schaffen.

08
April
2020

Immobilienrecht , Vertragsrecht

Corona und der Baubereich

Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

Der Bundestag hat Ende März ein Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie verabschiedet, mit dem u. a. coronaspezifische Regelungen für das Vertragsrecht eingeführt wurden . Es besteht hiernach z. B. ein Recht zur Leistungsverweigerung, wenn die Erbringung einer Vertragsleistung aufgrund von Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht möglich oder wirtschaftlich nicht zumutbar ist. Das Leistungsverweigerungsrecht erstreckt sich indes nur auf Dauerschuldverhältnisse (Mietverträge, etc.), zu denen Bauverträge nicht zählen. Damit gelten im Baubereich die vertraglichen Vereinbarungen fort, sie bleiben von dem o. g. Gesetz unberührt.

26
März
2020

Vergaberecht

Erleichterte öffentliche Auftragsvergabe bei Corona-relevanten Beschaffungen

Dr. Martin Dieckmann, LL.M., Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

Die Corona-Krise erfordert ein rasches und entschlossenes Handeln in verschiedensten Bereichen der öffentlichen Gefahrenabwehr und Daseinsvorsorge. Dem tragen verschiedene „unkonventionelle“ staatliche Eingriffe der letzten Tage und Wochen und einige teils in hoher Eile beschlossene Rechtsänderungen Rechnung. Von eminenter Bedeutung im Gesundheitssektor, aber auch darüber hinaus, ist dabei die öffentliche Beschaffung insbesondere von für die Corona-Abwehr und -Bekämpfung relevanten Lieferungen und Dienstleistungen. Dabei hält das deutsche Vergaberecht auch ohne Rechtsänderungen das notwendige Instrumentarium für die Durchführung besonders dringlicher Beschaffungen in stark verkürzten Verfahren bereit. Hierauf hat jetzt das Bundeswirtschaftsministerium mit Rundschreiben vom 19.03.2020 zurecht hingewiesen.

14
Februar
2020

Umweltrecht

Bundesregierung nimmt Produkthersteller stärker in die Pflicht

Dr. Martin Dieckmann, LL.M., Dr. Jan Boris Ingerowski, LL.M.

Am 12.02.2020 hat die Bundesregierung den erwarteten Gesetzentwurf für die Novellierung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) beschlossen. Dieser hat, wenn er so Bundestag und Bundesrat passiert, weitreichende Änderungen des deutschen Abfallrechts zur Folge. Die KrWG-Novelle dient der Umsetzung der neuen Vorgaben der EU-Abfallrahmenrichtlinie, geht jedoch in einigen Punkten deutlich hierüber hinaus. Dabei geht es nicht zuletzt darum, die Rolle des Abfallrechts als „Motor“ des Klima- und Ressourcenschutzes zu stärken. Die für die Umsetzung der EU-Vorgaben gesetzte Frist läuft bereits am 05.07.2020 ab.