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Aktuelles aus den Bereichen
Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung

Michael Kapitza

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michael.kapitza@esche.de

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Persönliche Daten
  • Hochschule Wismar (1999 Dipl.-Wirtschaftsjurist)
  • 12 Jahre "Big Four"-Erfahrung (PwC)
  • Prüfung von Einzel- und Konzernabschlüssen nach HGB, IFRS und US-GAAP
  • Leitung von multidisziplinären Teams
  • Beratung international agierender Unternehmen im Bereich der Rechnungslegung
  • Due Diligence
  • Enforcement Beratung
  • Corporate Finance Projekte
  • Certified Data Privacy Solutions Engineers Mehr erfahren
 
Mitgliedschaften
  • Prüfungskommission für das Wirtschaftsprüfer-Examen in Hamburg
  • Review Committee der IFRS Foundation
  • Deutscher Verein für Versicherungswissenschaft e. V. (DVfVW)
28
Dezember
2023

Rechnungslegung

Frist zur Offenlegung von Jahresabschlüssen 2022 (indirekt) bis 1. April 2024 verlängert

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Wie das Bundesamt für Justiz (BfJ) mitteilt (https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/

OrdnungsgeldVollstreckung/Jahresabschluesse/Jahresabschluesse_node.html) wird es für

Jahresabschlüsse mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 keine Ordnungsgelder verhängen, wenn diese erst nach dem 31. Dezember 2023 zur Offenlegung eingereicht wurden.

18
Januar
2023

Rechnungslegung

Schon wieder neue Prüfleitlinien für die Verpackungsprüfung avisiert

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hat in verschiedenen Auswertung für 2021 einen erheblichen Mengenrückgang für dieses Meldejahr festgestellt. Dies betrifft sowohl den direkten Jahresvergleich, wie auch einen Rückgang gegenüber Planmengen. Da dieser Rückgang nicht im Einklang mit dem konjunkturbedingten Absatzrückgang in Übereinstimmung zu bringen war hat die ZSVR eigene Berechnungen und Prüfungen vorgenommen.

12
Januar
2023

Rechnungslegung

Wesentlichkeit bei der Rechnungsabgrenzung indirekt neu geregelt

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Bis dato war es vor allem die handelsrechtliche Literaturmeinung, die die Auffassung vertrat, dass die Bildung eines Rechnungsabgrenzungspostens (insbesondere eines aktivischen) jedenfalls dann unterbleiben darf, wenn sich Bildung und Verbrauch in etwa ausgeglichen haben und/oder der Posten bzw. der Effekt in der laufenden Jahresrechnung nicht wesentlich ist. Dieser Ansatz wurde vielfach in die steuerliche Regelung übernommen.

01
Februar
2022

Rechnungslegung

Frühjahrsputz im Rechnungswesen

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Mit dem Jahreswechsel 2021/2022 dürfen bestimmte Unterlagen vernichtet werden. Das Handelsgesetzbuch hat in § 257 Absatz 4 geregelt, dass Jahresabschlüsse und die Belege für die Buchführung für einen Zeitraum von zehn Jahren aufzubewahren sind. Empfangene oder abgesandte Handelsbriefe oder Wiedergaben von solchen sind für sechs Jahre aufzubewahren.

25
Januar
2022

Rechnungslegung

Control versus risk & rewards (Erlösrealisation IFRS 15)

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Gerade die vom Chancen- und Risikoansatz (risk & rewards) geprägten Bilanzierer tun sich mit dem Übergang auf den nach IFRS 15 geforderten Control-Ansatz äußerst schwer. Erste aktuelle Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass dies vor allem dann auftritt, wenn besondere Versendungsformen gewählt werden. Nun sind diese im modernen Wirtschaftsleben – gerade im B2B-Bereich – jedoch eher der Regelfall als die Ausnahme.

20
September
2021

Rechnungslegung

(Steuerliche) Bewertung der Pensionsrückstellungen länger haltbar?!

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Das Bundesverfassungsgericht hat kürzlich geurteilt, dass die Verzinsung von Steuer(nach)forderungen mit 6 % ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr verfassungsgemäß war bzw. ist. Quasi im Fahrwasser dieser Entscheidung müssen nunmehr auch die Bewertungen in der Handels- und Steuerbilanz hinterfragt werden, die einen ähnlichen Zinssatz verwenden.

06
April
2021

Rechnungslegung , Restrukturierung und Insolvenzrecht

Prognosezeitraum zur Insolvenzreife im Jahresabschluss

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Mit dem StaRUG (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz) ist die Welt manchmal auch einfacher geworden. Aber nur manchmal. Galt bisher für Bilanzierende und Abschlussprüfer ein Prognosezeitraum von de facto 24 Monaten ab Bilanzstichtag zur Beurteilung der Frage, ob eine Insolvenzantragspflicht vorliegen könnte, wurden die hier bestehenden Unsicherheiten in der Auslegung von Gesetz und BGH Rechtsprechung beseitigt. Nunmehr gilt ein einheitlicher Zeitraum von 12 Monaten.

02
März
2021

Rechnungslegung

Server im Ausland – Unter Umständen (K)ein Problem mehr…

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Fast schon unbemerkt hat der Gesetzgeber den buchführungspflichtigen Unternehmen eine kleine Erleichterung aufgegeben. Wenn diese bis dato beispielsweise ein Buchführungsprogramm nutzten, dass nicht in Deutschland, sondern bei der Muttergesellschaft im Ausland gehostet war musste das in Deutschland ansässige Unternehmen vor der Nutzung die Zustimmung der Finanzbehörden einholen.

21
Oktober
2019

Rechnungslegung

Elektronische Kassenführung – Übergangsfrist großzügig verlängert

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Durch das sogenannte „Kassengesetz“ werden besondere Anforderungen an die Führung von Kassensystemen gestellt. Dies umfasst alle Registrierkassen, welche durch eine bestimmte (zertifizierte) Sicherungseinrichtung vor Manipulation geschützt werden sollen. Die Verpflichtung besteht grundsätzlich für alle im Einsatz befindlichen Kassensysteme ab dem 1.1.2020 und zwar unabhängig vom Jahr der Anschaffung oder Inbetriebnahme.

06
September
2019

Compliance

GDV schätzt, dass 5-10 % aller Unternehmen Opfer krimineller Mitarbeiter werden

Michael Kapitza, Dr. Philipp Engelhoven, Michael Kapitza, Dr. Philipp Engelhoven

Eine aktuelle Studie des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft), in welcher ca. 2.400 Schadenmeldungen zur Vertrauensschadenversicherung ausgewertet wurden, ergibt ein Schadenvolumen von ca. EUR 225 Mio. Dies ergäbe einen potenziellen durchschnittlichen Schaden von fast TEUR 100.

29
August
2019

Compliance

BMJV Entwurf zu Unternehmenssanktionen sieht ausdrücklich Sanktionsermäßigung bei „internal investigations“ vor – eine erste Analyse des Gesetzesentwurfes

Michael Kapitza, Dr. Philipp Engelhoven, Michael Kapitza, Dr. Philipp Engelhoven

Bereits im OECD Bericht 2018 wurde Deutschland für seine Regeln im Umgang mit Unternehmenskriminalität gerügt und zu deutlichen Nachbesserungen gemahnt. Ebenso sieht der Fahrplan der großen Koalition vor, dass die Regelungen im Bereich Wirtschaftskriminalität deutlich nachgebessert werden sollen. Nunmehr hat das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) einen ersten Referentenentwurf vorgelegt.

22
August
2019

Rechnungslegung

ED/2019/6 des IASB – Endlich mal „substance over form“?

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Wer schon einmal einen IFRS Anhang intensiv durchgearbeitet hat wird nicht umhin gekommen sein seitenweise Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden studiert zu haben. Der geneigte Leser fragte sich stets nach dem Mehrwert von zum Teil überbordenden Textpassagen. Das IASB überrascht nunmehr mit einem Entwurf zu Änderungen an IAS 1 (Darstellung des Abschlusses) welcher schon als kleine Revolution gesehen werden kann.

15
März
2016

Rechnungslegung

Aufbewahrungspflicht und GoBD - Alles einfach? Alles besser?

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Vor einem guten Jahr hat die Finanzverwaltung mit den "Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff" (GoBD) ihre Auffassung zu diesem Thema in einem Schreiben veröffentlicht. Nach nunmehr einjähriger Praxiserfahrung kristallisiert sich unter anderem die Frage der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in diesem Zusammenhang als ein Problem heraus.

28
Januar
2016

Bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen zum 31.12.2015 zeichnet sich ein Wahlrecht ab

Michael Kapitza, Michael Kapitza, Beatrix Arlitt

Nachdem es zunächst so aussah, das das Verfahren zur Ermittlung des Abzinsungssatzes der Pensionsrückstellungen auch für die nahe Zukunft quasi zementiert ist hat das Bundeskabinett gestern vorgeschlagen, bei der Durchschnittsbetrachtung für die Bewertung von Pensionsrückstellungen nicht mehr auf die vergangenen sieben, sondern auf die vergangenen zehn Geschäftsjahre abzustellen.