Dr. Hermann Heinrich Haas

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Dr. Hermann Heinrich Haas ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht. Er ist Partner der Sozietät. Seine Beratungsschwerpunkte liegen in individual-, betriebsverfassungs- und tarifrechtlichen Fragestellungen, insbesondere bei Betriebsänderungen, Personalabbau- maßnahmen, Umstrukturierungen, Gestaltung von Betriebsvereinbarungen und Tarifver- trägen. Er ist regelmäßiger Referent zu arbeitsrechtlichen Themen bei Seminarveranstal- tungen und Autor der Bücher „Anstellungsvertrag des Vorstandsmitgliedes der Aktien- gesellschaft“ und „Praxis und Recht der verhaltensbedingten Kündigung“ sowie zahlreicher Aufsätze zu arbeitsrechtlichen Themen in Fachzeitschriften. Zudem ist er Mitglied im Ausschuss Arbeitsrecht der Bundesrechtsanwaltskammer.

Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch.

08
Dec
2016

Arbeitsrecht

Weihnachten fällt aus

Dr. Hermann Heinrich Haas

Weihnachten ist vorbei und die Weihnachtsengel sind erschöpft. Da jedoch auch Weihnachtsengel einmal ihren Horizont erweitern wollen, vereinbaren diese mit dem Weihnachtsmann, dass sie bis zu Beginn der nächsten Weihnachtssaison in ein unbezahltes Sabbatical gehen und in dieser Zeit ihr Arbeitsverhältnis ruht. Kaum beginnt die neue Weihnachtssaison Mitte November wartet der Weihnachtsmann vergeblich auf seine Weihnachtsengel. Stattdessen teilen diese ihm mit, dass Sie nun erst einmal den ihnen für das laufende Jahr während des Sabbaticals zustehenden Urlaub nehmen wollen. Weihnachtsmann ohne Weihnachtsengel? Weihnachten fällt aus!

26
May
2016

Arbeitsrecht

Manchmal entscheidet doch die richtige Form

Dr. Hermann Heinrich Haas

Der Arbeitgeber ist es gewohnt, bei bestimmten arbeitsrechtlichen Maßnahmen die vom Gesetz vorgeschriebene Form einzuhalten. Hierzu gehört insbesondere das zwingende Schriftformerfordernis bei Kündigungen, ohne dessen Einhaltung eine Kündigung schlicht unwirksam ist. Ein weiteres Beispiel ist die Ablehnung von Teilzeitwünschen durch den Arbeitgeber, die durch eine schriftliche Mitteilung an den Arbeitnehmer zu erfolgen hat. Beachtet der Arbeitgeber die gesetzlich vorgeschriebene Form bei seiner Ablehnung nicht, gilt kraft gesetzlicher Fiktion der Teilzeitwunsch des Arbeitnehmers als vereinbart.

23
Feb
2016

Arbeitsrecht

Kein "equal pay" durch konkludente Inbezugnahme eines Zeitarbeit-Tarifvertrags?

Dr. Hermann Heinrich Haas

Nach §§ 9, 10 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz hat ein Leiharbeitnehmer Anspruch darauf, dass sein Arbeitgeber (der Verleiher) ihm die gleichen Arbeitsbedingungen gewährt, die für vergleichbare Arbeitnehmer in den Einsatzbetrieben gelten. Es stellt sich die Frage, ob durch konkludente Inbezugnahme eines Tarifvertrags von dem Gebot des sog. "equal pay" abgewichen werden darf.