Dr. Lukas Eßers

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Dr. Lukas Eßers ist als Rechtsanwalt bei Esche Schümann Commichau tätig.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf absolvierte Herr Dr. Eßers sein Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts Düsseldorf mit Stationen in Düsseldorf und Amsterdam. Als Rechtsanwalt arbeitete er in einer internationalen Großkanzlei in der Praxisgruppe Corporate/M&A.

Dr. Lukas Eßers ist auf die Beratung von Unternehmen in gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen, bei Unternehmenskäufen und -verkäufen sowie bei konzernweiten Umstrukturierungen spezialisiert.

10
Jan
2022

Gesellschaftsrecht und M&A

Auskunftsverweigerungsrecht gilt nicht für Geschäftsführer

Dr. Lukas Eßers

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein ehemaliger Geschäftsführer einer GmbH, der von der Gesellschaft auf Zahlung von Schadensersatz in Anspruch genommen wird, auch dann zu umfassenden Auskünften verpflichtet ist, wenn er sich dadurch selbst einer Pflichtverletzung bezichtigen muss. Da sich die Auskunftsverpflichtungen eines Geschäftsführers aus dem zwischen der Gesellschaft und dem Geschäftsführer bestehenden Auftragsverhältnis erheben, besteht diese Verpflichtung auch dann, wenn der Geschäftsführeranstellungsvertrag bereits beendet ist.

03
Sep
2021

ArbeitsrechtGesellschaftsrecht und M&A

OLG Brandenburg konkretisiert Anforderungen an nachvertragliches Wettbewerbsverbot von GmbH-Geschäftsführern

Katharina KrimmDr. Lukas Eßers

Bei einem nachvertraglichen Wettbewerbsverbot gegenüber einem GmbH-Geschäftsführer, welches aufgrund einer zu weiten Geltung nichtig gem. § 138 BGB ist, besteht kein vertraglicher Anspruch auf eine vereinbarte Karenzentschädigung. Allerdings hat der ehemalige Geschäftsführer regelmäßig einen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe des Betrags, der ihm als Karenzentschädigung versprochen wurde.

02
Sep
2021

Gesellschaftsrecht und M&A

Präklusion bei der Geschäftsführerhaftung durch Billigung des Jahresabschlusses?!

Dr. Lukas Eßers

Für die Geschäftsführer einer GmbH ist mit dem obligatorischen Entlastungsbeschluss der Gesellschafterversammlung und der damit verbundenen Billigung der Geschäftsführungsmaßnahmen für das abgelaufene Geschäftsjahr grundsätzlich der Ausschluss möglicher Ersatzansprüche verbunden. Denn aufgrund der erfolgten Vertrauensbekundung der Gesellschafter erscheint es widersprüchlich – und damit letztlich treuwidrig i.S.d. § 242 BGB –, wenn im Anschluss an eine solche Billigung Ersatzansprüche gegen die Geschäftsführer geltend gemacht würden.