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Aktuelles aus den Bereichen
Recht, Steuern und Wirtschaftsprüfung

08
April
2024

Bekämpfung des Bürokratie-Burnout

Florian Ludwig, Florian Ludwig

Das im Regierungsentwurf vorgelegte Bürokratieentlastungsgesetz IV wurde vom Bundeskabinett am 13. März 2024 beschlossen und soll bei der Bekämpfung des sog. „Bürokratie-Burnout“ weiterhelfen. Nach bislang geltendem Recht sind Buchungsbelege grundsätzlich 10 Jahre aufzubewahren. Der Entwurf sieht vor, die handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen auf 8 Jahre zu verkürzen (§ 147 Abs. 3 AO, § 257 Abs. 4 HGB). Die Erleichterung soll für alle Unterlagen gelten, deren Aufbewahrungsfrist am Tag nach der Verkündung des Gesetzes noch nicht abgelaufen ist.

04
April
2024

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Nachhaltigkeitsberichterstattung nimmt an Fahrt auf – stufenweise Einführung für verschiedene Unternehmenstypen geplant

Beatrix Arlitt, Dr. Hans Mewes

Das Bundesministerium der Justiz hat am 22. März 2024 einen Referentenentwurf zur Umsetzung der Corporate Social Responsibility Directive (CSRD) veröffentlicht. Durch die CSRD und deren hiesige Umsetzung soll eine verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie die Prüfung dieser Berichterstattung durch einen Abschluss- bzw. Wirtschaftsprüfer implementiert werden. Das Gesetzgebungsverfahren ist ambitioniert, da eine fristgemäße Richtlinienumsetzung bereits bis zum 6. Juli 2024 stattfinden müsste.

02
Januar
2024

Neue Prüfungsschwerpunkte 2024

Florian Ludwig, Florian Ludwig

Jedes Jahr veröffentlicht die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) ihre für die anstehende Prüfungssaison avisierten Prüfungsschwerpunkte. Die Auswahl der Prüfungsschwerpunkte erfolgt aufgrund der bisherigen Erfahrungen im Rahmen der Abschlussdurchsicht und unter Berücksichtigung von Neuregelungen zur Rechnungslegung. Im Vergleich zu Vorjahren sind die Punkte „nahestehende Personen“, „latente Steuern“ und „Immobilien“ neu dazugekommen. Bei der Abschlussdurchsicht 2024 setzte die WPK folgende Schwerpunkte fest:

28
Dezember
2023

Frist zur Offenlegung von Jahresabschlüssen 2022 (indirekt) bis 1. April 2024 verlängert

Michael Kapitza, Michael Kapitza

Wie das Bundesamt für Justiz (BfJ) mitteilt (https://www.bundesjustizamt.de/DE/Themen/

OrdnungsgeldVollstreckung/Jahresabschluesse/Jahresabschluesse_node.html) wird es für

Jahresabschlüsse mit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 keine Ordnungsgelder verhängen, wenn diese erst nach dem 31. Dezember 2023 zur Offenlegung eingereicht wurden.

08
August
2023

Verabschiedung der ersten europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung

Florian Ludwig, Florian Ludwig

Die Europäische Kommission hat am 31. Juli 2023 den Delegierten Rechtsakt zum Set 1 der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) für die Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlicht. Die Standards wurden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) ausgearbeitet und richten sich an Unternehmen, welche die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) anwenden müssen.

01
August
2023

Was Du heute kannst vorbereiten, verschiebe nicht auf morgen: Ertragsteuerinformationsbericht

Florian Ludwig, Florian Ludwig

Für multinationale Unternehmensgruppen entstehen im Falle einen kalenderjahrgleichen Geschäftsjahre ab 2025 neue Berichtspflichten durch das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2021/2101 im Hinblick auf die Offenlegung von Ertragsteuerinformationen durch bestimmte Unternehmen und Zweigniederlassungen sowie zur Änderung des Verbraucherstreitbeilegungsgesetzes und des Pflichtversicherungsgesetzes welches im Bundesgesetzblatt verkündet worden und am 22.06.2023 in Kraft getreten ist. Der erste Bericht muss bis Ende 2026 erstellt und offengelegt sein!

25
Juli
2023

Wie war das mit der qualifizierten elektronischen Signatur noch gleich?

Florian Ludwig, Florian Ludwig

Das Zeitalter der internationalen Globalisierung und der Digitalisierung nimmt auch starken Einfluss auf die Jahresabschlussprüfung. Internationalisierung – insbesondere globale Konzernstrukturen - und die Schnelllebigkeit der Geschäftswelt haben durch die jüngsten Krisen zwar zu einer Verlangsamung der Geschehnisse weltweit geführt, dennoch machen die Forderungen nach Beschleunigung und Entbürokratisierung auch vor dem Prüfungsbericht und dem Bestätigungsvermerk keinen Halt. Vermehrt werden die Forderungen nach einer elektronischen Variante des Prüfungsberichts und Bestätigungsvermerks seitens von Stakeholdern, seien es Aktionäre, Kreditversicherer, Banken oder sonstige Geschäftspartner, laut. Aber haben diese elektronischen Formen überhaupt die gleiche Rechtskraft wie ihre Papierversionen?